Handwerklich-Künstlerischer Unterricht

 

Gegen Ende der Klassenlehrerzeit werden mit wachsender Reife zunehmend die Farben und Verfahren bewusster eingesetzt, die Gestaltungslehre beginnt mit Schattenlehre und Perspektive. In der Oberstufe tritt dem Schüler der Kunstlehrer als „Fachberater“ zur Seite – beim bewussten Gestalten im Kunstunterricht und beim verstehenden Erleben in der Betrachtung von Kunstwerken – in der Ästhetikepoche jedes Schuljahr.

Handwerklich-Künstlerische Epochen

Die Verdichtung des Unterrichts in den Handwerklich-Künstlerischen Epochen, die über mehrere Wochen mit vier bis sechs Stunden pro Woche unterrichtet werden, hilft in den schöpferischen Prozess einzutauchen. Unterrichtsgegenstände sind Zeichnen, Malen, Plastizieren, Druckgrafik, Kupfertreiben, Tischlern, Spinnen und Weben, Schneidern und Bildhauerei. Auf der Kunstfahrt der 12. Klasse tauchen die Schüler intensiv in die Welt der Architektur ein. An kulturgeschichtlich bedeutsamen Orten wird die anschauende Begegnung durch Malen und Zeichnen vertieft.