Schutzkonzept der Rudolf Steiner Schule Altona

Stand 19.12.2022

1. Leitbild
Der Schutz unserer Schüler*innen vor Gewalt in jeder Form, unabhängig von sozialer oder kultureller Herkunft oder Behinderung, ist in unserem Leitbild verankert sowie die Verankerung des gesamten Schutzkonzeptes.

  1. Interventionsplan
    Ein schriftlich fixiertes Verfahren zum Vorgehen in Kinderschutzfällen und insbesondere bei einem Verdacht auf sexuelle Gewalt (auch innerhalb der Schule) wird zurzeit erarbeitet. Die Vorlage wird zeitnah Eltern und Oberstufenschüler*innen vorgestellt werden. Der Interventionsplan beinhaltet auch ein Rehabilitationsplan (sollte sich der Verdacht als falsch herausstellen), sowie die Verpflichtung zur Aufarbeitung (für alle Beteiligten).
  1. Verpflichtung zur Kooperation mit Fachleuten
    Im Verdachtsfall werden Fachleute bei der Einschätzung und Entscheidungsfindung zum Vorgehen einbezogen (z. B. Insofern erfahrene Fachkraft/Kinderschutzfachkraft gemäß § 8a/b SGB VIII, Gewaltpräventionsbehörde, ReBBZ)
  1. Erweitertes Führungszeugnis
    Jede/r pädagogische Mitarbeiter*in hat ein erweitertes Führungszeugnis abgegeben und alle fünf Jahre werden diese neu angefordert.
  1. Verhaltenskodex/Code of Conduct
    Das Kollegium, Sorgeberechtigte und Oberstufenschüler*innen haben einen Verhaltenskodex als Orientierungsrahmen für grenzachtenden Umgang erarbeitet. Zusätzlich zu dem Verhaltenskodex wurde eine Selbstverpflichtung verabschiedet, die alle Kolleg*innen, die an unserer Schule mit Kindern arbeiten, unterschreiben müssen. Jedes Schuljahr wird der Verhaltenskodex in der Lehrerkonferenz thematisiert und evaluiert. Sie finden den Verhaltenskodex auf unserer Website unter Downloads (den Verhaltenskodex finden Sie hier).
  1. Prävention
    Unser Ziel ist es, ein verbindliches Präventionskonzept für die Klassenstufen 1-13 zu entwickeln. Im Folgenden sind Projekte benannt, die bereits heute umgesetzt werden, in Doppelklammern finden Sie Projekte, die sich aktuell in der Testphase befinden.
    – Beziehungskunde in der Unter- und Mittelstufe durch die Klassenlehrkraft
    – ((Klassenrat))
    – ((Self-Empowerment))
    – ((Sexuelle Bildung in Klasse 7 durch ProFamilia))
    – Beziehungskunde in den Klasse 8, 9 und 10 durch externe Fachleute
    – Gewaltpräventionseinheiten durch die Polizei in den Klassen 5, 6, 7 und 8
    – ((Medien-Awareness/angemessener Umgang mit digitalen Medien))
    – Cybermobbing-Prävention in der 7. Klasse
    – Zivilcourage-Training in der 9. Klasse
    – Präventionsangebote für Sorgeberechtigte, wie zum Beispiel Elternabende zum Schutzkonzept mit Informationen bzw. Aufklärung zu Kindeswohlgefährdung, physischer und psychischer Gewalt bzw. psychischen Erkrankungen.
  1. Fortbildungen „Mitarbeiter*innen – Verantwortung“
    Fortbildungen stärken Beschäftigte in ihrer Rolle als Schützende und sensibilisieren für problematische Verhaltensweisen. Aus diesem Grund werden regelmäßig Kollegiums-Fortbildungen zu Themen des Schutzkonzeptes durchgeführt.
  1. Partizipation von Schüler*innen
    – Schülermediation: Schülermediator*innen betreuen in Teams ihre Patenklassen. Ansprechstelle: Dagmar von Falkenburg (ed.anotla-eluhcsfrodlaw@grubneklafnov)
    – Patenklassen: Jedes Schuljahr übernimmt die 9. Klasse ab der Einschulung die Patenschaft für die neue 1. Klasse.
    – Schüler*innen-Vertretung: Kontakt ist Jan Witte (ed.anotla-eluhcsfrodlaw@ettiw)
  1. Intervention
    Bei Mobbing wenden wir die No-Blame-Approach-Methode an.
    Ansprechstelle: Dagmar von Falkenburg (ed.anotla-eluhcsfrodlaw@grubneklafnov)

  2. Beschwerdemanagement
    Sorgeberechtigte, Oberstufenschüler*innen und Pädagog*innen haben ein Beschwerdemanagement als verbindliche Vorgehensweise schriftlich vereinbart. Es ist ein Handlungsrahmen, der die Anlaufstellen beschreibt, um sich zu Wort zu melden. Weiterhin werden die verschiedenen möglichen Schritte des Beschwerdeverfahrens nachvollziehbar dargestellt sowie Vertraulichkeit und Transparenz gewährleistet (den Beschwerdeprozess finden Sie hier).
  1. Ansprechstelle bei Gewaltvorfällen
    Interne Ansprechstelle: Jenne Lorenzen/Schulsozialarbeit (ed.anotla-eluhcsfrodlaw@neznerol) oder
    die Schulkoordination (ed.anotla-eluhcsfrodlaw@noitanidrookluhcs)
    ((Externe Ansprechstelle: ProFamilia))
  1. Vertrauensstelle
    – Schulsozialarbeit: Jenne Lorenzen
    – Kinderschutzfachkräfte (für die Schule): Dagmar von Falkenburg und Julia Plock
    – Kinderschutzfachkraft (für den Hort): Sabine Blatzheim
    – Vertrauenslehrkräfte: Ellen Kull und Michael Blackner
    – Vertrauenskreis: er besteht aus Eltern und Lehrkräften (Eltern: Annette Willand, Christina Köpcke, Bianca von Pressentin, Lehrkräfte: Anja Lewark und Armin Frost). Kontakt: ed.anotla-eluhcsfrodlaw@sierksneuartreV
    – WICHTIG: Grundsätzlich können sämtliche Mitarbeitenden Ansprechperson sein.
  1. Kummerbriefkasten
    Für einen niedrigschwellige Ansprache gibt es im Foyer (Treppenabgang Keller) zwei Kummerbriefkästen, einen für die Schulsozialarbeit (Jenne Lorenzen) und einen für die Schülermediation (Kontakt: Dagmar von Falkenburg).

Bei Fragen und/oder Anregungen wenden Sie sich gern an uns:
Jenne Lorenzen (ed.anotla-eluhcsfrodlaw@neznerol) und
Dagmar von Falkenburg (ed.anotla-eluhcsfrodlaw@grubneklafnov)